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Häufige Fragen zum Thema Elektroautos und Elektromobilität

Es spielt keine Rolle ob Sie sich für das Thema Elektromobilität schon länger interessieren oder sich erst seit kurzem mit diesem Thema beschäftigen, zu Elektroautos, Ladekabeln und Steckern gibt es viele Fragen und „Mythen“. Die häufigsten und wichtigsten Fragen möchten wir Ihnen in dieser regelmäßig erweiterten Seite beantworten.

Eine Wallbox ist ein weit verbreiteter Name für eine Wandladestation für Elektroautos.
Die Kosten für eine Ladestation liegen je nach Ladeleistung zwischen 600 und 2000 €.
Im Gegensatz zu einem konventionellen Hybridfahrzeug (HEV), hat ein Plug-In Hybrid eine größere und leistungsstärkere Batterie und somit ein höhere Reichweite im reinen Elektrobetrieb. Zudem kann ein Plug-In Hybrid mit Hilfe einer Ladestation (Wallbox) von zuhause oder unterwegs an öffentlichen Ladestationen geladen werden. Gesetzlich werden Plug-In Hybride wie Elektroautos behandelt und sind somit ebenfalls die ersten zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit.
Die Dauer des Aufladen ist abhängig von dem verbauten Ladegerät, der Ladeleistung der Ladestation und der Batteriekapazität. Die Ladezeit lässt sich wie folgt berechnen: Ladezeit (h) = Batteriekapazität (kWh) / Ladeleistung (kW)
Die Reichweite eines Elektroautos hängt von vielen Faktoren wie z. B. Batteriekapazität, Fahrweise, Klimaanlage, Heizung usw. ab. Die Reichweite lässt sich wie folgt berechnen: Reichweite (km) = Batteriekapazität (kWh) / Energieverbrauch (kWh/100 km) * 100 km
Zur Zeit sind Elektroautos in Deutschland für 10 Jahre von der KFZ-Steuer befreit. Die Stromkosten zum Laden eines Elektroautos liegen unter den durchschnittlichen Benzinkosten. Auch bei den Wartungskosten ist ein Elektroauto deutlich günstiger als ein „normales“ Auto.
Der Preis eines Elektroautos ist in der Regel etwa um die Hälfte höher als der eines vergleichbaren Benziners. Das liegt vor allem an den hohen Produktionskosten für die Batterien und den noch geringen Stückzahlen.
Jedes Elektroauto kann problemlos an einer haushaltsüblichen Steckdose geladen werden. Es ist jedoch nicht jede Steckdose für die hohe Belastung geeignet. Sie sollten deshalb Ihre Steckdose durch einen Experten checken lassen. Darüber hinaus benötigen Sie ein Mode 2 Ladekabel. Wir empfehlen Ihnen den „MENNEKES 35105 Typ 2 Mode 2 Ladekabel“ dafür.
In Deutschland arbeitet das Stromnetz mit Wechselstrom. Zum Laden einer Elektroauto Batterie wird jedoch Gleichstrom benötigt. Um das E-Auto trotzdem Aufladen zu können, haben die Automobilhersteller einen sogenannten Konvertor in das Elektroauto integriert. Aus diesem Grund benötigen Sie bei der Installation einer Ladestation zuhause keine zusätzliche Vorrichtung. Bei den meisten öffentlichen Ladestationen wird mit Gleichstrom geladen. Dabei fließt der elektrische Strom am integrierten Gleichrichter (Konvertor) vorbei direkt zur Batterie.

Bei Ladekabeln für Elektroautos wird zwischen Mode 2 und Mode 3 Ladekabeln unterschieden.

Mode 2:

In den meisten Fällen wird das Mode 2 Ladekabel für das Laden an herkömmlichen Haushaltssteckdosen verwendet. Daher dient es in der Regel auch als Notlademöglichkeit. Für die Kommunikation zwischen dem Elektroauto und dem Ladeanschluss sorgt die Ladeelektronik, die zwischen dem Anschlussstecker und dem Fahrzeugstecker integriert ist. Mode 2 Ladekabel mit Industriesteckern können auch mit höheren Ladeleistungen (bis zu 22 kW) laden.

Mode 3:

Das Mode 3 Ladekabel dient als Verbindung zwischen der Ladestation und dem Elektroauto. Es wird dabei „Typ 2 – Typ 2“ oder „Typ 2 – Typ 1“ Ladekabeln unterschieden. Die Mode 3 Ladekabel erlauben Ladeleistungen bis 43 kW.

Es gibt viele unterschiedliche Steckersysteme für Elektroautos. Hier finden Sie eine Zusammenfassung der standardisierten Stecker.

Typ 1:

Der Typ 1 Stecker ist ein einphasiger Stecker, der für Ladeleistungen von bis zu 7,4 kW (230 V / 32 A) eingesetzt werden kann. Dieser Stecker wird vor allem im asiatischen und amerikanischen Raum verwendet.

Typ 2:

Dieser dreiphasige Stecker hat sich als Standard an Ladestationen und in europäischen Fahrzeugen durchgesetzt. An öffentlichen Ladesäulen sind bei diesem Stecker Ladeleistungen bis zu 43 kW (400 V, 32 A) und an privaten Ladesäulen bis 22 kW (400 V, 32 A) möglich.

CHAdeMO:

Dies ist ein japanischer Standard für die DC-Schnellladung an Elektrofahrzeugen mit bis zu 100 kW Ladeleistung. Die typische Ladeleistung bei diesem System beträgt jedoch 50 kW.

CCS:

Der CCS-Stecker unterstützt das AC- und DC-Laden indem es den Typ 2-Stecker mit zwei zusätzlichen Polen um eine Schnellladefunktion erweitert. Mit dem System sind Ladeleistungen bis zu 170 kW möglich. In der Regel liegt dieser Wert jedoch bei 50 kW.

Tesla Supercharger-Stecker:

Dabei handelt es sich um einen modifizierten Typ 2 Stecker, der die Ladeleistung auf 120 kW erhöht.

Mit der richtigen Ladestation (von manchen auch Stromtankstelle genannt) können Sie ihr Elektroauto bis zu 10 mal schneller aufladen als an einer herkömmlichen Steckdose. Ideal, wenn Sie ihr Auto flexibel in kurzer Zeit oder über Nacht aufladen möchten. Wir haben für Sie eine umfangreiche Auswahl an Ladestationen von namhaften Herstellern zusammengestellt.

Ladeleistung:

Jedes Elektroauto lädt je nach verbautem Ladegerät (3,7 – 22 kW) unterschiedlich schnell auf. Das heißt, dass Sie ein Elektroauto mit 3,7 kW Ladegerät an einer 22 kW Ladestation aufladen können. Ihr Auto würde jedoch nur maximal mit einer Ladeleistung von 3,7 kW aufgeladen werden.

Stecker:

In Europa werden in der Regel zwei verschiedene Steckertypen verwendet. Es handelt sich dabei um die genormten Typ 1 und Typ 2 Stecker. Wobei sich der Typ 2 Stecker (auch Mennekes Stecker genannt) in Europa durchgesetzt hat und z. B. bei dem Tesla Model S / X, BMW i3, Renault ZOE usw. eingesetzt wird.

Kabelaufhängung:

Eine Kabelaufhängung ist zum Teil serienmäßig in der Ladestation enthalten oder kann alternativ als Zubehör mitbestellt werden. Da ein ordentlich aufgeräumtes Ladekabel an der Ladestation nicht nur besser aussieht, sondern auch aus Sicherheitsgründen in der Kabelaufhängung besser aufgehoben ist, ist eine Kabelaufhängung empfehlenswert.

Installation und Montage:

Viele Ladestationen sind für den Außenbereich konzipiert und können deshalb problemlos draußen an die Wand montiert werde. Die Installation der Ladestation sollten Sie jedoch einen qualifizierten Elektroinstallateur überlassen. Sie sollten zudem vorher prüfen ob Ihr Kabel und Steckdose im Haus für das Laden über mehrere Stunden mit voller Leistung ausgelegt sind.